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By Leonie Herwartz-Emden

Vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl von MigrantInnen in Deutschland, der zunehmend kulturellen, sprachlichen, sozialen Heterogenität der Gesellschaft und der Ungleichheiten in den Aufwachsbedingungen und Sozialisationskontexten von Kindern und Jugendlichen diskutieren die Autorinnen die Notwendigkeit geschlechtergerechter interkultureller Pädagogik als Reaktion auf bestehende Benachteiligungen, denen möglichst früh und umfassend entgegenzuwirken ist.

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Es kann angenommen werden, dass die Situation in den jüngeren Subgruppen günstiger ist als in der dargestellten Gesamtgruppe. Falls ein beruflicher Bildungsabschluss21 vorliegt, wurde er überwiegend im Zusammenhang mit einer Lehre oder ähnlichen Ausbildung erworben, und zwar von 68,8% der Personen ohne und 64,1% derjenigen mit einem Migrationshintergrund in einem Alter von 25 bis 65 Jahren. Mit verhältnismäßig viel Abstand folgt der Abschluss einer Universität oder Fachhochschule, den 19,8% der Deut21 Im Mikrozensus werden die Berufsabschlüsse wie folgt differenziert: Anlern-/Berufspraktikum bzw.

G. Annahmen allesamt nicht fundiert, es gab keine zugrundeliegende Studie, die defizitäre Sozialisationswirkungen dieses Familientyps belegt hätte. ) im deutschsprachigen Raum die Ressourcen der Migrantenkinder im Umgang mit divergierenden Erwartungen in den Eltern-Kind-Beziehungen hervor (so auch die Würdigung seiner Arbeit durch Rahim Hajji, 2008b). ) seinen Niederschlag in den Beschreibungen der bikulturellen Kompetenzen der Migrantenkinder und -jugendlichen (siehe Atabay, 2001; Firat, 1990; Polat, 1998; Riesner, 1990).

Kennzeichnend ist, dass die Probleme von Kindern einseitig auf die in Kontrast stehenden Kulturen, den ‚Kulturwechsel‘ und damit zusammenhängende Konflikte zurückgeführt werden (Kulturkonfliktthese). Das Verständnis von Sozialisation, das vielen deutschsprachigen Untersuchungen zugrunde lag,24 war reduktionistisch. 1. Kinder und Jugendliche im Sozialisationskontext Familie 45 1983). Bedingt durch unterschiedliche Entwicklungsniveaus in den Herkunftsgesellschaften ergibt sich, so lautete die Diagnose, ein Entfremdungsprozess in den Eltern-Kind-Beziehungen (Boos-Nünning & Hohmann, 1977).

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